Kolumnen und Leitartikel

Das Verfassen von Kolumnen ist sicherlich auch ein Traumberuf für viele, die einen Presse Arbeitsplatz anstreben. Hier stellt der Verlag einem meist bekannten Journalisten, Schriftsteller aber auch Schauspieler oder Satiriker Raum für einen kurzen Meinungsbeitrag zur Verfügung, der durchaus manchmal hohen Unterhaltungswert haben kann. Oft wird hier sogar in Form von Kurzgeschichten geschrieben, die den momentanen Zeitgeist einer Gesellschaft widerspiegeln. Bekanntestes Beispiel für das Schreiben von Kolumnen ist sicherlich die Kolumnistin Carrie Bradshaw aus der Fernsehserie „Sex and the City“. Unter dem gleichen Namen veröffentlichte die reale Journalistin Candace Bushnell eine wöchentliche Kolumnen zum Thema Frauen und Männer in einer bekannten New Yorker Zeitschrift. Da die Kolumne so pointiert die Alltagsprobleme der Großstadtsingles beschrieb, wurde sie bald Kult und zog ein sehr erfolgreiches Buch und eine noch erfolgreichere Fernsehserie nach sich. Natürlich hört sich dieser Presse Arbeitsplatz nach einem absoluten Traumjob an, doch lässt sich diese Art von persönlichem Stil nur schwer erlernen und ist eher eine Frage von literarischem Talent und Kreativität. Kolumnen können beispielsweise über eine Person, ein Unternehmen, ein spezifisches Thema oder zu Online Games verfasst werden. Wobei letzteres am interessantesten erscheint und im Moment auch sehr aktuell ist.

Kolumnen in der hohen Schule des Journalismus

Die hohe Schule des Journalismus allerdings ist und bleibt das Verfassen des Leitartikels. Der Leitartikel muss aus den tagesaktuellen Geschehnissen Entwicklungen und Tendenzen schlussfolgern und antizipieren. Dabei darf oder muss er sogar meinungsäußernd sein, darf aber keinesfalls die persönlichen Einstellungen des Verfassers wiedergeben. Vielmehr spiegelt er die politische und gesellschaftliche Ausrichtung der gesamten Publikation wider und vertritt somit in jeder Ausgabe die Meinung der gesamten Redaktion.

Kolumnen und ihre Möglichkeiten

Die Möglichkeiten, die sich bei der Vielfalt der Arbeitsplätze in der Presse, beispielsweise durch Kolumnen, die zum Thema Versicherungen und Kredite geschrieben werden können, ergeben, sind also so vielfältig und komplex wie die Presselandschaft selbst - ob Online-Redakteur, Pressesprecher oder Auslandskorrespondent. Über das wahre Talent oder durchschnittliche Belanglosigkeit entscheidet letztendlich aber immer das Publikum.