Presse Arbeitsplatz
Für viele junge Leute ist ein Arbeitsplatz in der Presse ein absoluter Traumberuf, beispielsweise im Bereich Astrologie. Doch Viele wissen in diesem Stadium oft nicht, wie komplex sich der Pressebereich darstellt und welche Berufsmöglichkeiten hier ergeben. Natürlich fällt den Meisten als Erstes der Beruf des Journalisten ein. Der klassische Reporter mit dem Bleistift hinter dem Ohr, der investigativ immer auf der Suche nach der neuesten Geschichte ist. Ein großes Vorbild für alle, die den Beruf des Journalisten erlernen wollen, ist sicherlich Günther Wallraff. Natürlich riechen seine berühmten investigativen Undercover-Reportagen regelrecht nach aufregender und spannender Arbeit. Unvergessen sind seine Enthüllungsgeschichten „Unter Tage“ und seine Bild-Zeitungs-Trilogie, während der er sich eine regelrechte Schlacht um journalistische Ethik mit dem Springer-Verlag lieferte. Auch die Watergate-Affäre wäre ohne die Aufdeckungsarbeit der beiden mutigen Reporter der berühmten Washington Post, Carl Bernstein und Bob Woodward, niemals entlarvt worden. Und selbst Superman ist im wahren Leben ein Reporter des Daily Planet namens Clark Kent, der als Berichterstatter wie auch als außerirdischer Retter immer sofort am Ort des Geschehens ist. Die Presse gehört genauso wie der Fotokalender zu den Print Medien.
Presse Arbeitsplatz in der Realität
Doch wie sieht die Realität an einem solchen Presse Arbeitsplatz aus? Natürlich sind es die Wenigsten, die undercover arbeiten und die großen Stories enttarnen. Der Alltag am Arbeitsplatz in der Presse gestaltet sich zwar in der Regel unspektakulärer als in den Hollywood Filmen, ist aber durchaus spannend und in jedem Falle immer auch verantwortungsvoll. Denn ein Presse Arbeitsplatz trägt maßgeblich zur öffentlichen Meinungsbildung bei und wird daher auch als „vierte Gewalt“ im Staate bezeichnet. Hier liegt auch der grundlegende Unterschied von manipulativer Berichterstattung in Diktaturen und demokratischer freier Meinungsäußerung. Liest man heute die propagandistischen Artikel der nationalsozialistischen Zeitungen oder schaut sich die Agitationen in den Sendungen der ehemaligen DDR an, so überfällt so manchem ein kalter Schauer. Hier findet sich weder der Grundsatz der neutralen Berichterstattung noch die Wertungsfreiheit eines Kommentars. Der grundlegende Charakter diktatorischer Propaganda ist jegliches Fehlen von Pressefreiheit. Doch gerade die Neutralität eines Artikels oder Berichts ermöglicht dem Publikum erst, sich einen Überblick über die Vielfalt der Informationen, die täglich auf uns einprasseln, zu verschaffen. Was wäre die freie Berichterstattung wert, wenn nicht den Mächtigen permanent akribisch und messerscharf auf die Finger geschaut würde? Ein Presse Arbeitsplatz verpflichtet also auch immer zur gewissenhaften und wahrheitsgemäßen Darstellung von Geschehnissen und Sachverhalten, sowie die Bewertung der Anbieter von Last Minute Urlaub .
Presse Arbeitsplatz für journalistische Tätigkeiten
Die rechtliche Grundlage für alle journalistischen Tätigkeiten ist im Grundgesetz als Pressefreiheit fest verankert. Im Gegenzug ist jeder Journalist dazu verpflichtet, die Persönlichkeit- und Urheberrechte zu beachten. Der Deutsche Presserat hat zudem im „Pressekodex“ publizistische Grundsätze festgelegt, welcher als journalistischer „Ehrenkodex“ zu verstehen ist. Jeder der einen Presse Arbeitsplatz anstrebt, sollte sich an diesen Kodex gebunden fühlen. Das oberste Gebot des Kodex ist die Achtung der Wahrheit, der Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit. Die zu verbreitenden Informationen sind also immer sorgfältig auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Der eigentliche Sinn der Nachricht darf nicht entstellt oder verfälscht werden. Falsch veröffentlichte Nachrichten sollten unverzüglich richtig gestellt werden. Vertrauliche Informationen unterliegen dem Berufsgeheimnis und vertrauliche Quellen sind unbedingt zu schützen. Schlussendlich sind natürlich immer die Persönlichkeitsrechte zu wahren, Ehrverletzungen und Diskriminierungen zu vermeiden und vor allen Dingen die reißerische Darstellung von Gewalt zu unterlassen. Bei Nichteinhaltung des Kodexes sollten vom Presserat ausgesprochene Rügen in den betreffenden Blättern abgedruckt beziehungsweise in den Sendern ausgestrahlt werden. Diese Praxis hat sich leider in Deutschland nicht wirklich durchgesetzt. Natürlich ist die Berichterstattung von umstrittenen Themen immer eine Gratwanderung. Man denke nur an die Mohammed-Karikaturen oder die sensationslüsternde Berichterstattung des Gladbecker Geiseldramas. Bei der Berichterstattung über die kürzlichen Amokläufe an Schulen wird aktuell gar öffentlich über eine Informationsreglementierung nachgedacht. Wo hört neutraler Journalismus auf und wo fängt Diskriminierung und Anstachelung an? Die Grenzen sind auch hier fließend und müssen permanent überdacht werden. So zum Beispiel die vielen neuen Presse Arbeitsplätze im Internet – hier ist eine Kontrolle und Reglementierung momentan fast unmöglich. Oder die Möglichkeiten, mit modernen Bildbearbeitungsprogrammen die Realität zu manipulieren. So wird öffentlich immer lauter über die Selbstverantwortlichkeit der Presse diskutiert. Die Bildzeitung liegt beispielsweise seit Jahren im Dauerclinch mit dem deutschen Presserat, der von den Redakteuren mehr Selbstverantwortung in der Berichterstattung, z. B. für Sehenswürdigkeiten und Reisen , fordert.